Wirkung, Risiken und Verantwortung: Alkoholprävention am GNR

Ende Januar war erneut der Alkoholpräventions-Parcours bei uns vor Ort. Alle aktuellen achten Klassen nahmen daran teil und wurden dabei unterstützt von Mitarbeitenden der Caritas sowie von unserer Schulsozialarbeiterin Frau Salmen. An fünf unterschiedlichen Stationen setzten sich die Schüler*innen intensiv mit dem Thema Alkohol auseinander. Jede Station behandelte dabei einen eigenen Schwerpunkt – von körperlichen Auswirkungen des Konsums bis hin zu Risiken im Alltag.

Das Fachkräfte- Team

Hier gibt es einen kleinen Einblick in die Stationen:

Station 1: „Promille bringen nicht den großen Spaß“
Hier gab es ein „Alkoholquiz“, bei dem die Schüler*innen Aussagen als wahr oder falsch einordnen und Schätzfragen beantworten mussten. Für jede Entscheidung erhielten die Gruppen Punkte, wodurch Austausch und Teamarbeit gefördert wurden.

Station 2: „Wer mittrinkt, ist nicht automatisch dabei“
An dieser Station sammelten die Gruppen verschiedene Argumente für und gegen den Konsum von Alkohol. Jedes genannte Argument wurde durch eine Kugel dargestellt und entweder einer Vorteils- oder einer Nachteilsbox zugeordnet. Das abschließende Ergebnis machte deutlich, dass die negativen Aspekte überwiegen.

Station 3: „Alkohol wirkt auch da, wo du es nicht brauchst“
Hier lag der Fokus auf dem menschlichen Körper. Zunächst benannten die Schüler*innen verschiedene Organe und deren Funktion. Anschließend wurde erläutert, welche Organe besonders empfindlich auf Alkohol reagieren und welche Folgen dies haben kann.

Station 4: „Mit Sicherheit eine gute Party“
In Kleingruppen ordneten die Teilnehmenden Bilder passenden Texten zu. Dabei war genaues Nachdenken gefragt, um die jeweiligen Aussagen richtig einzuordnen. Im Anschluss erklärten die Gruppen ihre Zuordnungen und begründeten ihre Entscheidungen.

Station 5: „Kurze machen den Weg länger“
Zum Abschluss konnten die Achtklässer*innen mithilfe von Alkoholbrillen erleben, wie sich ein bestimmter Promillewert auf Wahrnehmung und Koordination auswirkt. Sie mussten einen kleinen Geh-Parcours absolvieren. Abschließend versuchten sie, ein Fahrradschloss zu öffnen – eine Aufgabe, die sich unter diesen Bedingungen als besonders schwierig erwies.

Der Geh-Parcours unter erschwerten Bedingungen.

Zum Ende des Parcours kamen alle Gruppen zusammen, um ihre Ergebnisse auszuwerten und die gesammelten Punkte der Kleingruppen zu vergleichen.

Viele Schüler*innen empfanden die Station mit den Alkoholbrillen als besonders eindrucksvoll, da sie anschaulich zeigte, wie stark Alkohol alltägliche Handlungen beeinflussen kann.

Fotos: L. Salmen

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