Sport, Spaß und starke Leistungen beim „Tag des Sportabzeichens“

Traditionell stand in der letzten Woche vor den Sommerferien am GNR ein Tag komplett im Zeichen des Sports. Bereits seit 2018 wird das Sportfest als „Tag des Sportabzeichens“ durchgeführt. Dabei haben die Schüler*innen die Möglichkeit, in den vier Bereichen Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit und Koordination ihre sportlichen Fähigkeiten unter Beweis zu stellen und – je nach erzielter Leistung – das Deutsche Sportabzeichen in Bronze, Silber oder Gold zu erwerben. Die Anforderungen des Sportabzeichens richten sich dabei nach Alter und Geschlecht. Hatten die Teilnehmenden alle vier Disziplinen an dem Tag erreicht, dann konnten sie sich beim Alternativprogramm auf dem Beachvolleyballfeld und dem Gummiplatz sportlich weiter austoben.

In diesem Jahr wurde die Veranstaltung von Herrn Behrens, Herrn Grotum und Herrn Hedergott aus der Fachschaft Sport geplant und organisiert. Teilgenommen haben die Jahrgangsstufen 5 bis einschließlich EF. Die Schüler*innen der Q1 unterstützten das Sportfest tatkräftig als Helfer*innen beim Auf- und Abbau sowie an den einzelnen Stationen. Auch die Lehrkräfte des GNR waren an Stationen eingesetzt.

Wir sind 11 Schüler*innen aus den Jahrgangsstufen 5 bis 10, die aus unterschiedlichen Gründen selbst nicht am Sportfest teilnehmen konnten. Stattdessen haben wir den Tag begleitet: Wir haben Informationen zum Deutschen Sportabzeichen gesammelt, verschiedene Fotos gemacht und mit Sportlehrkräften sowie engagierten Helfer*innen aus der Q1 gesprochen. Aber lest selbst…

Was erwartet dich beim Sportabzeichen? Hier zwei unterschiedliche Beispiele aus verschiedenen Diszplinen – und je nach Alter und Geschlecht:  

Beispiele für ein Mädchen Jahrgang 2009:

Ausdauer:

  • 400m Schwimmen: Bronze: 11:50 min / Silber: 10:30min / Gold: 09.05min
  • 800m Laufen: Bronze: 4:50min / Silber: 4:05min / Gold: 3:25min

Kraft:

  • Ball (200g) werfen: Bronze: 24m / Silber: 27m / Gold: 31m
  • Standweitsprung: Bronze: 1,65m / Silber: 1,80m / Gold: 2m

Beispiele für einen Jungen Jahrgang 2011:

Schnelligkeit:

  • 100m Sprint: Bronze: 17s / Silber: 15,4s / Gold: 14,1s
  • 25m Schwimmen: Bronze: 31s / Silber: 25,5s / Gold: 20s

Koordination:

  • Hochsprung: Bronze: 1,10m / Silber: 1,20m / Gold: 1,30m
  • Weitsprung: Bronze: 3,80m / Silber: 4,10m / Gold: 4,40m

Unsere Interviews mit zwei der Organisatoren des Sportfestes, den Sportlehrern Herr Hedergott und Herr Behrens:

Was gefällt Ihnen besonders gut an dem Sportfest?

Herr Hedergott: Mir gefällt es besonders gut, die vielen motivierten Schüler*innen zu sehen, die viel Spaß und gute Laune bei der Sache haben.

Herr Behrens: Mir gefällt am besten, dass die Schüler*innen sich alle anstrengen und ihr Bestes geben.

Seit 2018 wird das Sportfest am GNR ja als „Tag des Sportabzeichens“ durchgeführt. Was ist die Idee dahinter?

Herr Behrens: Die Idee dahinter ist, dass sich alle Schüler*innen an Leichtathletik ausprobieren können und dass jeder durch das Wettkampf-Feeling nochmal mehr angespornt wird. Außerdem finden die Schüler*innen laut einer Umfrage, dass es besser ist, das Sportabzeichen an einem Tag statt im Unterricht zu absolvieren.

Herr Hedergott: Die Idee dahinter ist, dass viele verschiedene Sportarten ausprobiert werden können und alle Schüler*innen sich miteinander vergleichen können, dabei aber trotzdem der Spaß im Vordergrund steht.

Was für ein „Nutzen“ hat das Sportabzeichen an sich für die Schüler*innen?

Herr Behrens: Die Schüler*innen können sich untereinander messen und anfeuern, wodurch sie sich individuell verbessern können.

Herr Hedergott: Die Schüler*innen erhalten eine direkte Rückmeldung für ihre erbrachte Leistung und müssen nicht wie im normalem Unterricht ein halbes Jahr auf ihre Zeugnisse warten.

Wie motivieren Sie die Schüler*innen heute, dass diese bei Ihrer Station alles geben?

Herr Hedergott: Ich motiviere die Schüler*innen , indem ich sie mit aller Kraft anfeuere und anschreie.

Herr Behrens: Mein Ziel am Ende des Tages ist es heiser zu sein, weil ich die SchülerInnen richtig angefeuert und bejubelt habe.

Was haben Sie sich bei der Organisation des Sportfests gedacht, worauf haben Sie genau geachtet?

Herr Behrens: Bei der Planung haben wir besonders beachtet, einen reibungslosen Ablauf zu gestalten. Natürlich haben wir auch auf gutes Wetter geachtet und auch wenn es etwas bewölkter sein könnte, haben wir Glück mit dem Wetter.

Herr Hedergott: Bei der Organisation des Sportfests haben wir uns gedacht, dass es eine willkommene Abwechslung vom Schulalltag ist und die Gemeinschaft der Schüler*innen gestärkt wird.

Dann konnten wir auch noch fünf Helfer*innen aus der Q1 an ihren Stationen interviewen:

Was macht dir Spaß beim Helfen heute? Warum?

Jannis: Ein Rucksack voller Kaltgetränke unterstützt unsere Motivation und dass ich den Schüler*innen für ihre Leistungen viele Punkte geben kann.

Benedikt: Eigentlich sehe ich es genau so wie Jannis, aber das Sitzen macht es noch besser.

Charlotte: Ich finde es cool zu sehen, wie sportlich engagiert unsere Mitschüler*innen sein können.

Mia & Kathi: Uns macht es Spaß, mit Leuten zu interagieren und Essen zu verkaufen und auch mal selber was zu naschen [es gab u.a. eine Früchtebar an dem Tag].

Schülerin: Es ist entspannt hier zu helfen und es ist krass zu sehen, wie viele Schüler*innen heute mitmachen.

Wie motivierst du die sportelnden Schüler*innen, so dass sie an deiner Station alles geben?

Jannis & Benedikt: Wir jubeln und feuern sie an, damit sie das beste aus sich rausholen können.

Charlotte: Wir sprechen ihnen gut zu, damit sie ihre beste Leistung hervorbringen können.

Mia & Kathi: Wir applaudieren, wenn Schüler*innen den 800-Meter-Lauf laufen.

Schülerin: Wir reden motiviert auf die Schüler*innen ein und sagen, dass – wenn sie wollen – sie auch noch einmal laufen dürfen. Zudem sagen wir an passender Stelle, dass wenn eine Millisekunde nicht immer entscheidend für die bessere Leistung (Bronze, Silber, Gold) ist, man da manchmal auch drüber hinweggesehen kann.

Mittags haben wir dann noch ein paar Teilnehmer*innen fragen können:

Was hast du bisher schon für Disziplinen gemacht?

Schülerin 1: 800 m Lauf/ Ausdauer

Schüler 2: Fast alles schon.

Schüler 3: Alles.

Jana: Ich habe schon Ausdauer, Kraft und Schnelligkeit gemacht.

Was macht dir am meisten Spaß am Sportfest und warum?

Schülerin 1: Das gute Wetter.

Schüler 2: Sprinten, denn ich mag laufen sehr.

Schüler 3: Volleyball, nachdem ich mit allen Disziplinen fertig war.

Jana: Für mich ist das Wetter heute zu warm.

Gibt es auch etwas, was schwierig war?

Schüler 2: Weitsprung war schwierig wegen der Körpergröße.

Schüler 3: Weitsprung ist schwieriger für mich.

Jana: Ja, Ausdauerlauf war nicht so leicht für mich, weil das Wetter warm war.

Welches Sportabzeichen möchtest du gerne ereichen?

Schülerin 1: Silber möchte ich erreichen.

Schüler 2: Ich möchte Gold machen.

Schüler 3: Mein Ziel ist Gold.

Jana: Ich würde sehr gerne Gold erreichen, weil es das beste Abzeichen ist.

Dann waren weitere fleißige Helfer*innen da: Der Schulsanitätsdienst hat den Tag begleitet und war immer vor Ort.

Wir konnten mit zwei Teams aus diesem Sanitätsdienst auch ein Interview führen:

Welche Aufgaben habt ihr dieses Jahr am Sportfest?

Team 1: Wir haben die Aufgabe, den Schüler*innen zu helfen, die verletzt sind, damit es ihn wieder besser geht.

Team 2: Wir wollen aufpassen, dass sich niemand verletzt und dass es jedem gut geht.

Auf welche Verletzung seid ihr heute besonders vorbereitet mit eurem Wissen und eurer Ausstattung?

Team 1: Wir sind besonders vorbereitet, wenn Teilnehmende umknicken, aber eigentlich sind wir auf alles gut vorbereitet.

Team 2: Auf Bewusstlosigkeit haben wir uns auch vorbereitet.

Warum habt ihr euch überhaupt dazu entschieden, beim Sanidienst mitzumachen?

Team 1: Wir finden es schön, den Menschen zu helfen und zu sehen, wie es ihn besser geht und sie sehr dankbar sind.

Team 2: Da man beim Schulsanitätsdienst für das Leben lernt.

Was macht euch dabei am meisten Spaß und warum?

Team 1: Es macht Spass, den Menschen zu helfen und weil es gut und richtig ist.

Team 2: Da man Menschen helfen kann, das bereitet Freude.

Interviews und Fotos: eine Gruppe von 11 Schüler*innen aus den Stufen 5-10

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