Großartige Theaterinszenierung von „Ariella“ durch die Theater- und Tanz- AGs

Mitte März 2026 fand in unserer neuen Aula eine äußerst humorvolle, kurzweilige und mitreißende Inszenierung des Theaterstücks „Ariella“ unter der Leitung von Stefanie Mahnke statt. Vorlage für das Theaterstück war der Märchenklassiker „Die kleine Meerjungfrau“ von Hans Christian Andersen aus dem Jahr 1837. Die Theater AG der Jahrgangsstufen 5 & 6, der Stärkenkurs „Theater“ der Jahrgangsstufen 7-10 und die Tanz AG der Erprobungsstufe hatten monatelang für diese spektakuläre Aufführung geprobt und überzeugten die ausverkaufte Aula an zwei Abenden in Folge.

Ariella, die kleine Meerjungfrau

Tief unten im Meer, wo das Wasser am klarsten ist, lebt die kleine Meerjungfrau Ariella. Sie ist die Lieblingstochter ihres Vaters, des mächtigen Meerkönigs, der über das ganze Unterwasservolk regiert. Obwohl Ariella von allen geliebt wird und glücklich ist, verspürt sie den übermächtigen Wunsch, die Welt der Menschen kennen zu lernen. Gegen den Willen ihres Vaters steigt sie zur Oberfläche des Meeres auf. Sie beobachtet heimlich die Geburtstagsfeier des jungen Prinzen Aramis und verliebt sich unsterblich in ihn. Sie muss erleben, wie er auf seinem Schiff von Piraten überfallen wird. Durch ihren Gesang errettet sie ihn aus der Hand der Seeräuber. Aber sie ist unglücklich und schämt sich, weil sie nur einen Fischschwanz hat und nur so leben kann. In ihrer Verzweiflung wendet sie sich an die mächtige Meerhexe und tauscht ihre Stimme gegen ein Paar Menschenbeine ein. Der Vertrag gewährt ihr drei Tage Zeit, das Herz des Prinzen zu gewinnen. Wird es ihr gelingen? Wird sie, obwohl sie stumm ist, den Prinzen, der sie nur an ihrer Stimme als seine Retterin erkennen kann, bezaubern können? Oder wird sie in der Gewalt der bösen Meerhexe als verzaubertes, hässliches Wesen weiterleben müssen? Können ihre lustigen Freunde ihr bei ihrer schwierigen Aufgabe helfen?

Eine Symbiose aus Schauspiel und Tanz

Die jungen Schauspieler*innen und Tänzer*innen brillierten mit viel Charme und Humor in Rollen, die so wirkten, als wären sie ihnen “auf den Leib geschneidert”. Die abenteuerlustige und aufsässige Ariella (Marie), und ihre bezaubernden Nixenschwestern (Marlene, Linet, Anastasia, Lena, Nedelina), die fleißigen Kofferfische, das erfrischende Tiefseeorchester, die kampflustigen Piraten, die Gefolgschaft des liebenswerten Prinzen (Lisa), die neugierigen Möwen (Hanna und Annika), der Kapitän Kacper, Steuermann Lena und die fiese Meerhexe (Nele und Nisa) zogen das Publikum im Handumdrehen in ihren Bann. Der wortgewandte Sebastian Languste (Alexander), der laute und einschüchternde König Dreizack (Yunus), der motzige Motzke (Michelle), der freche Filou (Fije) und folgsame Fabian (Fije), die streitlustigen Muränen (Vivienne und Lukas), die dominante Piratenfrau Elvira (Enna), der nicht ganz gescheite Piratenkapitän (Tilda), der ängstliche Hauslehrer (Mattheo) und der Albatros mit Landeschwierigkeiten (Anna Lena) sorgten für besonders viele Lacher im Publikum. Die Theateraufführung hat einmal mehr gezeigt, welche Talente in den Schüler*innen schlummern und wie bereichernd es ist, wenn alle Beteiligten der Schulgemeinschaft zusammenkommen.

Mit Herzblut und Engagement

Stefanie Mahnke hat mit ihren AGs nicht nur mit viel Herzblut und Tatendrang die ganze Inszenierung geplant, besetzt und einstudiert, sondern auch einen Großteil der Kostüme entworfen und geschneidert. Dabei wurde sie von den Schülerinnen Elvira und Luana tatkräftig unterstützt. Auf der Bühne schillerten diese Kostüme in den schönsten Farben und unterstrichen die farbenfrohen Kulissen und Requisiten, die in stundenlanger Arbeit von dem WPII-Kurs Kunst/ Deutsch unter der Leitung von Johanna Alheit künstlerisch verwirklicht und gebaut wurden. Das passende Rampenlicht und den Ton ermöglichten die Oberstufenschüler Ben und Lasse.

Ein großer Dank gilt der Osthushenrich-Stiftung, die dieses Theaterprojekt finanziert hat und somit Bildung und Erziehung von Kindern und Jugendlichen in Ostwestfalen-Lippe fördert und den jungen Talenten die Textgrundlage lieferte, die diese zum Leben erwecken durften.

Text und Fotos: B. Tiemann

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