Q1-Gruppe beim Regionalfinale: Mit neuen Ideen die Verbindung zum Wald stärken
Wie können Wälder widerstandsfähiger gegen die Folgen des Klimawandels werden – und wie gelingt es gleichzeitig, Menschen wieder stärker mit der Natur in Verbindung zu bringen? Mit diesen Fragen beschäftigten sich Lena, Anna Lena und Moritz aus der Q1 im Rahmen des Wettbewerbs „Yes- Young Economic Solutions“ von der deutschen Klimastiftung. Bereits seit Januar 2026 arbeiteten sie intensiv an ihrem Wettbewerbsbeitrag. Unterstützt wurden sie dabei wissenschaftlich von Dr. Christina Hackmann und Dr. Simon Drollinger von der Universität Göttingen sowie am GNR von ihrem Lehrer Dr. Andreas Husicka.
Entstanden ist dabei ihre Projektidee „Waldmacher“ – mit einer Verbindung aus Klimaschutz, Gemeinschaft und Bildung. Ihre Grundidee: Wälder können langfristig nur geschützt werden, wenn Menschen sie kennen, erleben und wertschätzen. Unter dem Motto „Schützen durch nachhaltiges Nutzen“ möchte das Team Menschen aller Altersgruppen für den Wald begeistern und sie aktiv in dessen Erhalt einbinden. Neben ökologischen Zielen verfolgt „Waldmacher“ auch soziale Aspekte: Gemeinschaftliche Wald-Aktivitäten sollen eventueller Vereinsamung entgegenwirken und Stress reduzieren. Geplant hatten Lena, Moritz und Anna Lena niederschwellige Angebote wie Waldtage für Schulklassen, Exkursionen mit Expert*innen, „Waldbaden“, Pflegeeinsätze sowie Fototouren zur Dokumentation der Veränderungen im Wald.

Die drei Schüler*innen präsentierten nun Ende Juni beim Yes-Regionalfinale West in Essen ihre Projektidee und traten vor Ort gegen weitere sieben Schulen an. Neben einer zehnminütigen Präsentation mussten sich die Teilnehmenden einer Fragerunde vor einer vierköpfigen Fachjury aus Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft und den anderen Schüler*innen im Publikum stellen. Abschließend galt es, die Idee in einem 90-sekündigen Pitch auf den Punkt zu bringen. „Waldmacher schafft eine emotionale Verbindung zwischen Mensch und Wald“, erklärte Moritz dabei zur zentralen Idee. Bei ihrer sehr professionellen Präsentation stellten die Drei einen konkreten Zeitplan sowie eine Kostenkalkulation vor. Geplant sind eine Betaversion der Homepage, eine Pilotphase und perspektivisch sogar die Gründung eines Vereins.



Betreuungslehrer Husicka ist sowohl von der Zielsetzung des Yes-Wettbewerbs als auch von der Arbeitsweise der Gruppe begeistert: „Das Motto des Wettbewerbs gefällt mir sehr gut, weil es darum geht, wie Klimaschutz und Nachhaltigkeit künftig auch in der Ökonomie verankert werden können.“ Besonders beeindruckt zeigte er sich von der Selbstständigkeit der Drei über die monatelange Projektphase hinweg: „Sie haben sich hervorragend selbst organisiert, schnell einen eigenen Social-Media Account aufgebaut, eine Webseite entworfen und mit dem Konzept so echte Selbstwirksamkeit erlebt. Es ist ein Projekt entstanden, das sie unabhängig vom Wettbewerbsergebnis weiterverfolgen möchten.“
Und genau das haben Anna Lena, Moritz und Lena vor: Für das Bundesfinale hat es am Ende zwar leider nicht gereicht, doch „Waldmacher“ soll weitergehen. Das Team möchte seine Idee in die Praxis umsetzen und den Verein tatsächlich gründen.
Wir sind stolz auf das Engagement unserer Schüler*innen und werden die weitere Entwicklung von „Waldmacher“ gespannt verfolgen.







