Jedes Jahr im Frühjahr haben unsere Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 9 die Möglichkeit an der Fahrt nach Rom teilzunehmen.
Auf dieser Seite erfahren Sie mehr über diese schöne Fahrt, können sich die Berichte der letzten Fahrten ansehen und wichtige Informationen und Dokumente einsehen.
Programm und Rahmendaten
Ziel des Fahrtenkonzepts am GNR ist es, unsere SchülerInnen außerhalb ihres gewohnten Umfeldes mit Neuem zu konfrontieren, ihren Horizont zu erweitern, ihre Selbstständigkeit zu fördern, sie andere Umgebungen und Kulturen erleben und verstehen zu lassen, ihre Persönlichkeitsentwicklung zu fördern, Toleranz, Respekt und Weltoffenheit zu vermitteln, sie ihre sozialen und fachlichen Kenntnisse vertiefen zu lassen und sie zu historischer Kommunikation vor Ort zu befähigen.
Im Vordergrund stehen die Persönlichkeitsbildung, die Entwicklung der Teamfähigkeit sowie die Stärkung der Klassen-/Kursgemeinschaft und die Unterstützung der sozialen Entwicklung unserer SchülerInnen.
Die Studienfahrt nach Rom findet seit 10 Jahren alljährlich in der Woche vor den Osterferien statt und wendet sich in erster Linie an Lateinschülerinnen und -schüler der Stufe 9. Diese Studienfahrt ist im Schulprogramm als freiwillige Fahrt verankert und hat im Rahmen des Fahrtenkonzepts des GNR das Ziel, den Teilnehmern außerhalb ihres gewohnten Umfeldes etwas Außergewöhnliches zu bieten: einen vertieften Einblick in einen Knotenpunkt der europäischen Geschichte. Dieser Einblick beginnt mit der etruskischen Kultur, deckt Übergänge zu den Römern der heidnischen Antike auf und landet schließlich in der langen Phase des christlichen Roms.
Mit Beginn des Schuljahres 2019.2020 liegen Planung, Organisation und Durchführung der Romfahrt in den Verantwortung der Fachschaften Latein, Politik, ev. und kath. Religion. Dementsprechend wurde die inhaltliche Konzeption wie folgt geändert:
Die Schülerinnen und Schüler erhalten mit dem Besichtigungsprogramm einen ihrem Alter entsprechenden Querschnitt durch die Geschichte der Stadt Rom und kommen darüber in Kontakt mit Grundlagen europäischer Kultur und Geschichte.
Weil die Geschichte Roms mit den Etruskern beginnt, steht der Besuch der Nekropole Cerveteri im Nordwesten Roms gelegen auf dem Programm. Eine aus einem Tuffsteinfeld herausgearbeitete Stadt, die einzig und allein Verstorbene „beherbergt“, gibt einen eindrucksvollen Überblick über die religiösen Vorstellungen der Etrusker und lädt zu einem Vergleich mit christlichen Ideen ein. Diese wiederum werden in Rom auf vielfältige Weise sichtbar: Beim Besuch der Katakombe San Sebastiano in den frühchristlichen Begräbnisriten sowie im Märtyrerkult. Der in San Sebastiano verehrte Petrus ist das Bindeglied zum Petersdom, dessen Bau im 16. Jahrhundert Martin Luther in seinem reformatorischen Anliegen bestärkt hat. Die Kirche San Clemente eignet sich ebenso als ein besonderer Lernort. Nirgendwo sonst können sich die Schüler ein wichtiges Strukturmerkmal stadtrömischer Entwicklung so klar vor Augen führen, das zugleich die Entwicklung des Christentums in Europa bis in das 19. Jahrhundert hinein symbolisch widerspiegelt: Das ganz wörtlich zu verstehende Überbauen vorchristlicher antiker Fundamente und die damit zum Ausdruck kommende Überzeugung von der Bedeutung des Christentums für den Menschen und die Gesellschaft.
Der Besuch des Forums Romanum und des Palatins bringt die Schüler in Kontakt mit Kernbereichen und -ideen des antiken Roms: Auf dem Forum Romanum mit der engen Verbindung von Religion und Politik, dem Verhältnis von Kirche und Staat, die sich über viele Jahrhunderte im Christentum in der gegenseitigen Bezogenheit von Papst- und Kaisertum fortsetzt und erst in der konstitutionellen Umsetzung der Gewaltenteilung ein Ende gefunden hat.
Ein Rundgang über den Palatin lässt bei aller Ruinenhaftigkeit der Bauwerke auch heute noch die Schüler die gigantischen Ausmaße kaiserlicher Architektur und Selbsteinschätzung erahnen und fragen, worin die Triebkräfte hierfür gelegen haben mögen. Der in der Architektur greifbare Ausdruck vom Willen zur Macht(-ausübung) begegnet Schülerinnen und Schüler bis in die heutige Zeit hinein. Ähnliches lässt sich zu Sinn und Zweck des Colosseums sagen, dessen Veranstaltungen zur Festigung der Macht auf subtilere Weise beitrugen.
Im Fokus der sozialwissenschaftlichen Perspektive steht die Auseinandersetzung mit politischen Institutionen Italiens und der Rolle Italiens in der Europäischen Union vor dem Hintergrund aktueller Herausforderungen, wie zum Beispiel der Migration nach Europa. Gleichzeitig ist es Ziel, die gesellschaftliche Struktur Italiens näher zu betrachten und dabei zum Beispiel auf die wirtschaftlichen und gesellschaftlich-kulturellen Unterschiede zwischen Nord- und Süditalien einzugehen. In der praktischen Umsetzung soll es den Schülerinnen und Schülern ermöglicht werden, einerseits nationale und internationale Institutionen zu besuchen als auch Menschen vor Ort zu begegnen, die ihre Sicht auf die dargelegten Themen erläutern können.
Rahmendaten
- Teilnehmerkreis: alle interessierten Schülerinnen und Schüler aus der Jahrgangsstufe 9
- (Ausnahme im Schuljahr 2019/2020: Infolge einer Neukonzeption der Romfahrt wurde diese im Schuljahr 2018/2019 einmal ausgesetzt und wird für März 2020 für Schülerinnen und Schüler der Stufen 9 sowie EF angeboten. Teilnehmerzahl: 151 Schülerinnen und Schüler; 9 betreuende Lehrkräfte)
- Betreuende Lehrkräfte während der Fahrt aus den Fachschaften Latein, Politik, ev. und kath. Religion.
- Jede der drei Fachschaften verantwortet einen thematischen Schwerpunkt:
- Politik: Wirtschaft und Politik im heutigen Italien
- Kath. Religion: die Anfänge des Christentums und der Vatikan als Zentrum der katholischen Weltkirche
- Latein: Stadterkundung in Ostia antica zur Verdeutlichung antiker Lebensverhältnisse
- Dauer: 7 Tage (5 Tage vor Ort)
- Kosten: 350 €
- Unterbringung: in „mobile homes“ mit Selbstverpflegung
-
Ein Reisebericht der Romfahrt 2013
Nun war es soweit: Die Romfahrt stand an! Auch in diesem Jahr machten sich rund 50 Schüler aus den Jahrgangsstufen 9 und EF auf den Weg in die ewige Stadt, um zu sehen, was gesehen werden muss. Denn schon der Dichter Horaz sagte 23 v. Chr.: „Lebensspendende Sonne, du kannst wohl nichts Größeres erblicken als die Stadt Rom.“ Ob er wohl Recht hatte? Sonne war jedenfalls genug vorhanden, da die Fahrt dieses Mal in den Sommer gelegt wurde. Aber wir werden sehen…
Tag 1 und 2: Donnerstag und Freitag, 04.- 05. 07. Fahrt und Ankunft
Aufgeregt und wild durcheinander wuselnd, so als wäre es die allererste Klassenfahrt im Leben, warteten wir Romfahrer auf den Bus, der uns, hoffentlich sicher, auf unserer Reise begleiten würde. Blieb noch Zeit für ein letztes Verabschieden von den „übrigen“ Schulkameraden, die, bei strahlend blauem Himmel und angenehmen Temperaturen, nun den Nachmittagsunterricht antreten mussten. Der Aufbruch schien perfekt, und voller Erwartung wurde der Bus samt Kissen und Keksvorrat bestiegen. Und dann ging es endlich los, los in Richtung Süden!
Doch weit sollten wir heute nicht kommen. Wenn sich schon das ständige „Ich muss auf Klo!“ und „Wie lange noch?“ in Grenzen hielt, musste eben ein neues Desaster her: Buspanne kurz vor Frankfurt! Das ist doch eine gute Gelegenheit, um hysterisch den Katastrophenstand auszurufen, und auch die Lehrkräfte, Frau Meier, Frau Rosenau, Herr Gand und Herr Kömhoff-Paatz, hielten erst einmal vor dem Bus, der im übrigen auf einem Seitenstreifen auf der Autobahn stand, Krisengipfel. Nach einiger Wartezeit ist ein Abschleppdienst organisiert, der den Bus zu einer Raststätte zieht. Nun durfte in den Wiesen dieses Platzes getollt werden, denn dieser glich eher einem Park. Und von etwas weiter weg betrachtet war dieser unerwartete Zwischenstopp wohl doch nicht so katastrophal und unglückselig wie beschrieben. Und wir sollten noch froh sein über diese lange Pause mit „Auslauf“, denn schon bald konnte die Reise fortgesetzt werden und was macht man, wenn einem ganzen Bus nach einiger Zeit langweilig wird? Genau. Fernsehen.
Als es dann die ersten Berge zu sehen gab, war aber ein Teil der Strapaze vergessen. Und auch als die Schweiz hinter uns lag, und wir nach weiteren Stunden die Toskana erreichten, war der Anblick dieser einzigartigen Landschaft einfach beeindruckend. Nach weiteren Stunden, guter Laune und Sonnenschein, war unsere lustige Horde dann doch froh, erst einmal keinen Bus mehr von innen sehen zu müssen. Denn das Camping Village Fabulous war nach 26 Stunden Fahrt erreicht, die Bungalows einzugsbereit. 4-5 Schüler teilten sich so ein simpel, doch sehr komfortabel eingerichtetes Häuschen. Eine gemeinsame Küche (mit gut funktionierender Klimaanlage!!) und zwei Doppelbettzimmer mit jeweils eigenem Bad, das ist besser als jeder Reisebussitz. Dort ließ es sich aushalten.
Nachdem auch jedes Problemchen mit dem Gasherd, den schmerzenden Rücken oder der Badbenutzungsreihenfolge („Ich geh aber zuerst duschen!“) geklärt war und alle satt im Bett lagen, die Sonne schon längst hinter dem Hügel verschwunden und die Grillen in den Pinienbäumen sanft zirpten, da versprach der nächste Tag ein ganz besonderer zu werden. Ein ganz besonders heißer.
Tag 3: 06.07.- Das erste Mal in Rom
Schon früh am Morgen herrschte geschäftiges Treiben. Frühstück, Baden im Pool, Anziehen, es kann losgehen! Und sofort ging es auf Tuchfühlung mit den überfüllten Linienbussen der Hauptstadt. Auch das Metrofahren war für so manchen „Dörfler“ neu.
Ausstieg an der Haltestelle Colosseo und 50 ahnungslose Schüler traten aus der U-Bahnstation und stehen prompt vor dem wohl berühmtesten Bauwerk der römischen Antike. Klar, Foto machen! Das Colosseum würde allerdings erst später besucht werden. Erst war ein Fußmarsch zur Kirche von San Clemente oben auf der Liste, wo das Wissen über vorchristliche Kulte aufgebessert und direkt angesehen wurde. Die Hitze legte sich wie eine Decke auf die Häupter als das kühle Kirchengemäuer verlassen wurde. Nun zuerst eine Pause in einem Park unter den schattenspendenden Pinienbäumen und Abkühlung an einem der vielen Brunnen von Rom.
Des Weiteren war eine Besichtigung des Forum Romanum geplant und eine anschließende Besteigung des Palatinhügels. Während des Aufstiegs unter größter Nörgelei der erschöpften Schüler bauten sich Wolkenberge über Roma Capitale auf. Noch bevor man ganz oben war, durchzuckte ein Blitz die fantastische Aussicht. Schnell, schnell, wieder runter! Ein für Rom typisches Sommergewitter war kurz davor, sich nach bester Manier zu entladen. Auf halber Strecke setzte der Platzregen ein und man rettete sich unter einen, nun ja, eigentlich abgesperrten Torbogen. Dann, völlig durchnässt, doch es war warmer Regen, zogen wir weiter, den Hügel hinunter, Richtung Colosseum. Nach einigen Minuten schien schelmisch die abendliche Sonne wieder, als wir die uralten Gemäuer betraten und dann endlich selbst dort standen und auf jahrtausende alte Massenunterhaltungsmedien schauten. Gemeint ist das Innere der Arena, in der zu Römerzeiten Gladiatorenkämpfe, Seeschlachten, Theateraufführungen und Tierkämpfe die Bürger Roms in ihren Bann zog. Was man einst nur von Bildern kannte, lag einem nun selbst zu Füßen und sorgte doch für einiges Staunen und Fotomaterial. Und so langsam neigte sich der Aufenthalt dem Ende zu.
Der erste Tag in Rom war wohl der anstrengendste, und so waren wir wirklich froh, als wir schließlich abends zurück im Camp waren. Doch trotz aller Erschöpfung war an Schlafen nicht zu denken. Dafür waren die warmen Sommernächte unter sternklarem Himmel einfach zu schön, und so hörte man noch lange von jeder Ecke Geräusche, besonders vom „Vergnügungsviertel“ des Camps mit Pool, Eisbahn, Restaurant etc. Zwar war nicht wie am vergangenen Abend „Schaumparty“ angesagt, dennoch hatte wohl jeder bei Musik und Tanz oder einfach nur auf der gemütlichen Terrasse des Bungalows einen schönen Abend. Man munkelt, dass es spät geworden ist. Aber so genau weiß das niemand.
7.7.13 (Sonntag)
Auch an diesem Morgen waren wir dankbar für die Klimaanlage, die uns allen eine ruhige (möglicherweise stimmt die Sichtweise der Schüler hier nicht ganz mit der unserer Lehrkräfte überein) und hitzefreie Nacht schenkte. Einer sich langsam einstellenden Routine folgend trafen wir unsere Tagesvorbereitungen und machten uns nach Frühstück und Morgentoilette auf den Weg zum üblichen Treffpunkt, um geschlossen den uns vertrauten Reisebus zu betreten.
Das erste Ausflugsziel: Ostia antica, die Ruinen der einstigen Hafenstadt Roms. In den ersten Jahrhunderten n. Chr. entwickelte sie sich zum hoch bevölkerten Handels- bzw. Versorgungszentrum und diente als Stützpunkt für die römische Flotte, später verlor sie aufgrund mehrerer Malaria-Epidemien und Umsiedlungen jegliche Bedeutung. Herr Kömhoff-Paatz führte uns unbeirrt zwischen den Überresten ehemaliger Getreidespeicher, Färbereien sowie Lagerhäuser für beispielsweise Pergament und Gewürze hindurch. Neben den aufwändig verzierten Mosaikböden der alten Thermen erschien uns auch das besichtigte Amphitheater sehr eindrucksvoll: Ganze 76 Tage im Jahr widmeten die alten Römer den Theaterspielen- dementsprechend viel Platz mussten die Tribünen dem Volk bieten, das an der Unterhaltung großen Gefallen fand. Im Schatten der erbarmungslosen Mittagssonne legten wir regelmäßig Pausen ein, folgten (mehr oder weniger) den informativen Erzählungen unserer Mitschüler und waren wieder einmal dankbar für die Trinkbrunnen, die am Wegesrand mit kühlem Wasser lockten.
- Die Neptunstherme in Ostia.
Danach statteten wir der Totenstadt Cerveteri einen Besuch ab. In dem Glauben an ein Weiterleben nach dem Tod errichteten die Etrusker große, maulwurfhügelartige Gräber als eine Art Zwischenstation für die Seelen ihrer Verstorbenen und suchten diese regelmäßig auf, um zu beten oder Opfer darzubringen. Über die damaligen Bestattungszeremonien, den Aufbau und die prunkvolle Innenausstattung der Gräber klärte uns neben den Referenten auch ein Kurzfilm auf.
Nach dem Verlassen der Totenstätte kehrten wir, vergleichsweise früher als sonst, ins Camp zurück um den angebrochenen Nachmittag nach Belieben nutzen zu können. An der guten Laune konnte auch das Gewitter, welches uns kurz nach der Ankunft überraschte, nicht kratzen: Der Ausklang des Tages war für jeden ein stressfreies, schönes Erlebnis.
8.7.13 (Montag)
Auch am Montagmorgen führten wieder alle Wege nach Rom. Mit Bus und Metro ging’s ab in die Stadt, und nach einem kurzen Fußmarsch war die Catacombe di San Sebastiano, eine unterirdische Grabanlage der frühen Christen, erreicht. Die Führung durch die verschlungenen, von Graböffnungen durchstanzten Gänge des Katakomben-Komplexes mündete in einer Besichtigung der gleichnamigen Basilika, einer der sieben Pilgerkirchen Roms.
Wir pausierten kurzweilig im Schatten der Kirche, um uns zu stärken und weiteren Referaten zu lauschen, bis wir den Fußmarsch Richtung Vatikan antraten. Gegen 13:30 Uhr erreichten wir den Petersplatz und reihten uns mit der Absicht, den Petersdom zu besichtigen, in die Schlange ein.
Trotz überraschend kurzer Wartezeit unter wolkenlosem Himmel war die Mehrheit froh, endlich von der Kühle im Inneren des Gebäudekolosses umfangen zu werden. Jeder, der die riesigen Flügeltüren (und die Sicherheitskräfte) passiert hatte, legte zuerst den Kopf in den Nacken und stieß unwillkürlich einen Laut der Bewunderung aus. Fünfzig Ameisen des Gymnasiums Nepomucenum standen inmitten dieses mächtigen Kunstwerks und vergaßen in überwältigtem Staunen jeglichen Gedanken- sogar, den Auslöser der Kamera zu betätigen. Glücklicherweise blieb dafür noch rund eine Stunde Zeit, doch weder Wort noch Bild können den Eindruck widerspiegeln, den der Petersdom bei uns hinterlassen hat.
Das anschließende Erklimmen der 528 Stufen hinauf zur Kuppel holte uns allerdings schnell in die Realität zurück und wurde begleitet von Drehwürmern und Nörgeleien- „Wie lange geht das denn noch so weiter? Mir ist warm!“ Das machte der fantastische Ausblick von der Kuppel locker wett.
Was man am Horizont neben den Gebäuden Roms allerdings auch erahnen konnte, waren dunkle Wolken, die einen erneuten Wetterumschwung ankündigten. Und tatsächlich: Unten angekommen, empfing uns ein neues Gewitter. Dieses änderte aber nichts an der Entscheidung der Lehrer uns zu entlassen, damit wir auf eigene Faust die Stadt erkunden konnten. Das tat jede Gruppe auf ihre Weise- und neben den Sehenswürdigkeiten war bestimmt auch eine echte, italienische Pizza dabei.
Um 20 Uhr traten wir schließlich erschöpft, aber glücklich den Heimweg an und ließen den Abend gemächlich ausklingen- vorzugsweise auch damit, die Koffer zu packen.
9.7.13 (Dienstag)
Ein letztes Mal hieß es: Buongiorno, bella Italia!
In stiller Wehmut packten wir die verbliebenen Sachen, brachten die Bungalows auf Vordermann und hievten unsere Koffer (die alle auf seltsame Weise geschrumpft zu sein schienen) in den Reisebus. Um 11 Uhr war das Gepäck verstaut und die Zimmerschlüssel abgegeben. Das letzte Mal Sonnencreme -auf so manch bereits verbrannte Haut- auftragen, das letzte Mal mit einem wohligen Gefühl der Vorfreude Richtung Stadt fahren, das letzte Mal die aufdringlichen Straßenhändler abwimmeln- mit dem Gedanken, noch einmal alle Eindrücke in sich aufzunehmen.
Zu Fuß machten wir uns auf den Weg zur Trajanssäule, wo wir im Schatten pausierten und Informatives von den Referenten erfuhren: Die Säule wurde 113 n. Chr. von Apollodor von Damaskus errichtet. Die insgesamt 34 trommelförmigen Marmorblöcke wurden mithilfe eines Krans an ihren Platz gehievt; sie sind verziert mit einer Inschrift und Bildern, die den Ruhm und die Unternehmungen Trajans beschreiben, wie zum Beispiel die Donau-Überquerung.
Von der Trajanssäule kämpften wir uns durch den stürmischen Verkehr innerhalb der Stadt bis zum Pantheon. Bevor wir das Bauwerk besichtigten, wurden die letzten Referate gehalten, die besagten, dass das Pantheon ursprünglich ein „allen Göttern Roms“ geweihtes Heiligtum war. Heute ist das Gebäude, welches 1700 Jahre lang die weltgrößte Kuppel besaß, beispielsweise bedeutsam für das Pfingstfest, wenn durch die kreisrunde Öffnung von neun Metern Durchmesser unzählige Rosenblätter auf die Feiernden hinabregnen.
Nach dem Verlassen des Pantheons gehörte der Rest des Tages uns- Freizeit bis 17:30 Uhr! Motiviert starteten wir in den Nachmittag, durchforsteten Shops nach Souvenirs, kosteten italienisches Eis, beobachteten Straßenkünstler und ließen uns von der Sommersonne brutzeln.
Obgleich uns Rom nun bekannt war, hatten wir das Gefühl, diese letzten Stunden voll auskosten zu müssen, um noch mehr schöne Erinnerungen sammeln zu können.
Als später nach und nach alle am vereinbarten Treffpunkt, der Metrostation Colosseo, eintrafen, hielten wir alle den Atem an. Den letzten Blick auf das mächtige Kolosseum, das im Sommerregen glänzte und wirkte, als wolle es uns gebührend verabschieden, schlossen wir fest in unseren Köpfen ein, bevor wir ins Camp zurückkehrten. Nach einem kurzen Aufenthalt stiegen wir gegen 20 Uhr in den Bus ein, und die Rückfahrt begann.
10.7.13 (Mittwoch)
In den frühen Morgenstunden erblickten die, die nicht im Tiefschlaf mit Nackenstarre vor sich hin schnarchten, zum zweiten Mal die Schweizer Alpen. Schläfrig wurden aus reinem Pflichtgefühl heraus noch ein paar Fotos geschossen- von den Seen, über denen tief hängende Wolken geisterten, den Dörfern, die eingebettet in die gewaltigen Ausläufer der Berge langsam erwachten und auch von Klassenkameraden, die nichtsahnend der Müdigkeit zum Opfer gefallen waren.
Kurz nach der Überquerung der deutschen Grenze, gegen 9 Uhr, legten wir einen Frühstücks-Stopp bei McDonald’s bzw. Burger King ein- ganz nach dem Wunsch der Schüler. In unseren vom Schlaf gezeichneten Gesichtern konnte man am Leuchten der Augen deutlich erkennen, dass wir das Fastfood nach dieser langen, von Sekundenschlafphasen durchsetzten Nacht genossen.
Gestärkt ging’s zurück auf die Autobahn. Als nach ein paar weiteren Stunden plötzlich das Kühlwasser für Probleme sorgte und uns zum Halten zwang -ein Rastplatz war noch nicht in Sicht- brach die zweite kleine Bus-Panik aus. Was tun? -Nach einer kurzen Wartezeit kam die Antwort wortwörtlich angefahren. Im Rahmen eines hochkonzentriert ablaufenden Umsteig-Manövers wechselten wir in den Bus, den wir während der Anreise aufgrund der Kupplungs-Panne hatten verlassen müssen. Nach dem sicheren Umladen des Reisegepäcks konnte es also weitergehen, und der inzwischen reparierte Bus brachte keine weiteren Umstände mit sich. Das einzige, was noch ab und an streikte, war der stockende Verkehr- doch von diesem konnte man sich nicht nur dank der Aussicht gut ablenken, denn Lehrer ergriffen nun das Mikrofon und dankten uns für die unvergessliche Zeit in Rom, wofür sie kräftigen Applaus ernteten. Dann die wohl beste und erleichterndste Nachricht des Nachmittags: Herr Kömhoff-Paatz hatte mit unserem Schulleiter telefoniert und die Bestätigung dafür erhalten, dass wir den nächsten Tag wegen der vielen Strapazen zuhause bleiben durften. Unser jubelndes Toben wurde bald schon vom Radio übertönt, das wir im Überschwung der guten Laune aufdrehten, um (zum Leidwesen einiger anderer) lauthals mitzugrölen.
Nach Verspätung kamen wir gegen 17.40 Uhr am Busbahnhof Rietberg an, wo wir freudig in Empfang genommen wurden.
Für uns alle war die Romfahrt ein Erlebnis unserer Schulzeit, das aufgrund der Eindrücke dieser einzigartigen Stadt, einer gigantischen Ausgrabungsstätte, all unseren Unternehmungen und natürlich der sommerlichen Hitze Italiens garantiert nicht in Vergessenheit geraten wird und noch lange nachhallt.
Ein Bericht von Ann-Christin Christoffer und Dana Martinschledde (EF)
-
Die Romfahrt 2012 war mal wieder ein voller Erfolg, da 48 Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufen 9 und 10 ein spannendes und abwechslungsreiches Programm geboten wurde, und auch das Wetter gut mitgespielt hat.
Samstag, 24. März
Alle waren guter Dinge, als wir am 24. März um 14.30 Uhr die zweiundzwanzigstündige Fahrt nach Rom antraten. Doch trotz des freundlichen Busfahrers, der eigenständigen Versorgung der Schüler an Bord und der regelmäßigen Pausen waren alle froh, als sie schließlich das „Camp Fabulous“ erreichten und die Bungalows beziehen konnten. Jeweils 5 kamen in einem sehr gepflegten Bungalow mit voll ausgestatteter Küche (Kühlschrank, Herd, Teller, Töpfe, Spüle) unter. Auch wenn morgens die Temperatur im Bungalow genauso niedrig war wie draußen – so um die 7 Grad- , so konnte man mit einer Klimaanlage den Aufenthaltsraum (in der Küche) schnell auf gemütliche 22 Grad bringen. Das haben insbesondere die geschätzt – also eigentlich alle Schülerinnen und Schüler- , die nach durchschnittlich 5 Stunden Schlaf/Nacht die Wärme besonders nötig hatten.Ein Ausschnitt aus der Trajanssäule. Hier „berichtet“ Kaiser Trajan von seinen erfolgreichen Kriegszügen gegen die aufständischen Daker in den Jahren 101 bis 106 nach Christus.
Sonntag, 25. März
Am Nachmittag fuhren wir auch schon mit Bus und Metro in die Stadt, um das Forum Romanum, die Curia Iulia und die Trajanssäule zu besichtigen. Da am Morgen noch die Sonne geschienen hatte, waren alle dementsprechend gekleidet und wurden am Nachmittag vom Regen überrascht, weshalb einige direkt nach der Besichtigung den Heimweg antraten, andere aber noch in Rom blieben, um sich entweder im Supermarkt mit Nahrungsmitteln einzudecken oder in einer Pizzeria zu Abend zu essen.Montag, 26. März
Am zweiten Tag, schien die Sonne wieder ausgiebig und nach einer erholsamen Nacht (da gehen Schüler und Lehrereinschätzung auseinander) machten wir uns auf den Weg, um das Kolosseum zu besichtigen, worauf sich alle schon freuten. Wie immer stellten einige Schüler/innen ihre Referate, die sie zu ihrem Thema vorbereitet hatten, vor Ort vor, danach durften die Schüler eigenständig das Innere des Kolosseums erkunden.
Mit Sonnenbrillen ausgestattet, die an jeder Ecke von Verkäufern angeboten wurden, gingen wir weiter, bis wir den Palatin, den legendären Gründungsort von Rom, erreichten und uns dort niederließen, um im Schatten eine Pause zu machen und weitere Referate zu hören. Von dort aus hatte man eine beeindruckende Aussicht auf Rom.Danach teilte sich die Gruppe, und einige gingen in die Innenstadt, die anderen in ein älteres, etwas abgelegenes Viertel, nach Trastevere. Hierzu führte der Weg quer über den Circus Maximus und dann über den Tiber in diesen malerischen Stadtteil südlich des Vatikans.
Dienstag, 27. März
Der dritte Tag startete mit einer Fahrt zur Catacombe di San Sebastiano, die Sebastians-Katakomben, in der wir etwas über die unterirdischen, kilometerweit angelegten Grabstätten der ersten Christen erfuhren. Wer kennt sie nicht, die typisch christlichen Symbole wie Taube und Fisch? Hier, in der Katakombe konnten wir sie original in Stein geritzt sehen, ca. 1.800 Jahre alt.
Mit dem Bus ging es dann weiter zum Petersdom, den wir besichtigten, um dann anschließend die lange Steintreppe zur Kuppel hinaufstiegen. Von dort oben hatten wir eine wunderbare Aussicht über die ganze Stadt. Danach hatten wir Freizeit, um einzukaufen, Rom zu erkunden oder ganz einfach die Sonne zu genießen.Mittwoch, 28. März
Am vierten Tag besuchten wir Ostia Antica, Ruinen einer einst für Rom sehr wichtigen Stadt. Mehrere Tausende Menschen lebten hier, vorwiegend für die Versorgung der Millionenmetropole Rom zuständig. Heute liegt Ostia Antica kilometerweit vom Mittelmeer entfernt, damals war sie eine bedeutende Hafenstadt.
Anschließend fuhren wir zu einer Totenstadt, deren Gräber zwischen 800 und 400 vor Christus aus Tuffstein gehauen worden sind: die etruskische Nekropole (deutsch: Totenstadt) von Cerveteri. Woher die Etrusker kommen, weiß man bis heute nicht genau, ihre Schriften kann man trotz aufwändiger Forschung bis heute großenteils nicht verstehen, aber trotzdem kann man von ihren handwerklichen Fähigkeiten und den Jenseitsvorstellungen sehr beeindruckt sein.
Abends mussten wir anfangen unsere Koffer zu packen, da sich die Fahrt dem Ende zuneigte.Letzter Tag! – aber noch jede Menge Zeit, um vor Rückreisebeginn noch etwas zu unternehmen. So machten wir uns auf den Weg zum Trevi-Brunnen, wo einige Geld hineinwarfen um sich etwas zu wünschen.
Nicht weit entfernt befindet sich das Pantheon, eines der am besten erhaltenen Gebäude der Antike, ursprünglich ein heidnisches Heiligtum, seit dem Mittelalter dient es als Kirche. Beeindruckendes Kennzeichen: eine riesige Kuppel, deren Maße selbst die Erbauer des Sankt Peters Doms nicht übertreffen konnten.
Unübertreffbar auch das Eisangebot in der Nähe des Pantheons.Bevor wir die Heimreise antraten, hatten wir noch reichlich freie Zeit, um Andenken zu kaufen oder etwas zu essen. Um 18 Uhr schließlich stiegen wir in den Bus und fuhren zurück nach Deutschland.
Alle waren der Meinung, dass die Romfahrt 2012 sehr viel Spaß gemacht hat, was wir unter anderem der guten Organisation der Lehrer zu verdanken hatten. Das waren in diesem Jahr Frau Abu-Rashed, Frau Schulte, Herr Forthaus und Herr Kömhoff-Paatz.Viele können sich hoffentlich auf eine Wiederholung dieser Fahrt im nächsten Jahr freuen.
Text und Fotos: Luise Prill, Lara Hillemeyer (Jgst. 9)
Textergänzungen von Stephan Kömhoff-Paatz und Timo Schlüter (EF) -
Ein Reisebericht von Anna-Sophie Martinschledde, Pia Beckmann, Pia Böckmann, Melanie Vogt
Tag 1: Samstagabend/Sonntag
Nachdem wir um 20.30 Uhr am ZOB eingetroffen waren und das Gepäck eingeladen hatten, ging es dann nach einer halben
Stunde endlich los. Unsere Reise ins schöne Italien war gestartet. Entgegen unseren Erwartungen war es im Bus relativ leise, sodass das Schlafen leicht fiel. Na ja, zumindest, wenn man auch in einer unbequemen Sitzhaltung den Schlaf genießen kann. Nach wenigen Stunden hatten einige Schüler die Idee, einen Film zu gucken. Daraufhin wurde „Sherlock Holmes“ über die beiden Fernseher des Busses eingeschaltet. Als dieser zu Ende war, haben wir noch „Born“ geguckt.
Zwischendurch, so ca. alle 3-4 Stunden, legten wir eine Pause ein. Diese waren 20-30 Minuten lang und wurden an Raststätten abgehalten. In diesen Pausen hatten wir Zeit auf die Toilette zu gehen oder etwas zu kaufen.
Um ca. 6 Uhr am Sonntagmorgen waren wir in den Alpen. Dort konnten wir den wunderschönen Son-nenaufgang in den Bergen miterleben. Besonders schön waren außerdem die kleinen Häuser der Österrei-cher an den Bergabhängen.
Nach 19 Stunden Fahrt waren wir endlich in Castel-Fusano angekommen. Weil wir den Bungalow Park noch suchen mussten, verging eine weitere Stunde im Bus. Als wir ihn dann endlich gefunden hatten, die Schlüssel organisiert waren und der Bus eingeparkt war, hatten wir noch 4 Minuten Zeit, in denen die Busfahrer den Bus bewegen durften. Das heißt, wenn wir nur ein wenig länger gebraucht hätten, hätte der Bus dort stehen bleiben müssen, wo wir uns zu diesem Zeitpunkt befunden hatten.In Vierergruppen teilten wir uns je eine Bungalow-Hälfte. Diese beinhaltete 2 Hochbetten mit Leiter, einen Tisch mit mehreren Stühlen, eine Heizung, die durchgehend auf Hochtouren lief, und eine Klimaanlage, die leider Gottes nicht funktionierte, einen Kühlschrank, einen Kleiderschrank mit Safe und ein Badezimmer mit Dusche, WC, Waschbecken und einem kleinen Spiegel. Nachdem wir uns eingerichtet hatten, machten sich die meisten auf den Weg ins Restaurant. Andere hingegen besuchten den nahegelegenen Strand.
Einige von ihnen gesellten sich anschließend auch noch zu den anderen ins Restaurant und genossen die unglaublich dünne, knusprige und leckere Pizza.Tag 2: Montag
Nach einer kurzen, aber erholsamen Nacht gab es in einem großen Speisesaal Frühstück. Zur Auswahl standen warme Milch, Kaffee und schwarzer Tee. Zum Weißbrot gab es Butter, Erdbeer-Marmelade und Nuss-Nougat Creme. Um 8.45 Uhr trafen wir uns zur Abfahrt nach Rom. Wir fuhren mit dem Bus zum Bahnhof Cristofero Colombo, und von dort aus ging es mit dem Zug zur Endstation Porta San Paolo in Rom. Anschließend fuhren wir mit der Metro Richtung Kolosseum. Nach einer guten ¾ Stunde Gesamtfahrzeit traten wir aus der U-Bahn-Station Colosseo und standen direkt vor dem riesengroßen Amphitheater. Wir alle waren beeindruckt und bestaunten das Gebäude aus flavischer Zeit, das vor rund 2000 Jahren Unmengen von Römern Spaß beim Zuschauen von Kämpfen, Blut und Tod bot, heute aber eine Gedenkstätte gegen die Todesstrafe ist. Der Rundgang im Theater wurde von einem Schülervortrag unterstützt.
Anschließend besuchten wir das Forum Romanum, das fast nur noch aus Ruinen besteht. Damit wir ein bisschen mehr mit ihnen anfangen konnten, erklärten uns Mitschüler in Referaten, wie vor gut 2000 Jahren die Gebäude ausgesehen hatten und wozu sie gebaut worden waren. Daraufhin stiegen wir zum Kapitolsplatz hinauf. Auf dem Bild sieht man rechts am Rand die Reiterstatue von Kaiser Marc Aurel, die der Künstler Michelangelo geschaffen hat, der auch den Kapitolsplatz entworfen hat. Dann ging es weiter zum Teatro di Marcello, die Bocca della Verita, und gelangten zum Circus Maximus, der außer der großen Fläche heute nur noch Reste der Spina und ein paar Sitzplätze zeigt. Über die Isola Tiberina gingen wir dann in den Stadtteil Trastevere, auf Deutsch „Jenseits des Tibers“. Zu allen Sehenswürdigkeiten gab es Referate, die von Schülern vorbereitet wurden. Nachdem wir uns eine längere Zeit in Trastevere aufgehalten hatten, gingen wir zurück, um uns das Forum Romanum und das Kolosseum bei Nacht mit Beleuchtung anzuschauen.
Tag 3: Dienstag
Um 8.30 Uhr fuhren wir mit dem Bus los, um mit Zug und Metro zum Petersplatz zu gelangen. Nachdem wir uns in eine scheinbar unendlich lange Warteschlange gestellt hatten, die entgegen unseren Erwartungen sehr schnell voranging,mussten wir durch eine Sicherheitskontrolle, damit wir den Petersdom besichtigen konnten. Wir hatten 30 Minuten Zeit, den Dom auf eigene Faust zu erkunden, um anschließend die 537 Stufen, die zur Kuppel führten, zu besteigen. Oben angekommen, konnten wir Rom bei traumhaftem Wetter von oben bestaunen.Nachdem wir wieder unten angekommen waren, ruhten wir uns kurz auf dem Petersplatz aus. Zu Fuß ging es weiter zur Piazza Navona, dann zum Pantheon mit seinem beeindruckenden Gewölbe, dann zum Trevibrunnen und zu guter Letzt zur Piazza di Spagna.
Tag 4: Mittwoch
Nach dem morgendlichen Frühstück trafen wir uns um 8 Uhr am Bus und fuhren über die holprige Via Appia Richtung Katakomben. Dort wurden wir von einem deutschsprachigen Reiseführer durch die unterirdischen, christlichen Grabanlagen von San Sebastiano geführt. Viele Fragen konnten gestellt werden, auf die wir eine ausführliche Antwort erhielten. Nach der Besichtigung fuhren wir erneut zum Kolosseum und konnten
von dort aus Shoppen gehen. Leider waren nur wenige Geschäfte für Jugendliche vorhanden. Drei Stunden später trafen wir uns, um mit dem Zug nach Ostia zu fahren. Dort besichtigten wir die älteste Hafenstadt Italiens, Ostia Antica, wo wir schon einen Vorgeschmack auf sommerliche Hitze bekamen. Wir konnten gut erhaltene Anlagen der Thermen bewundern. In dem Halbrundtheater, das für 3 Tausend Besucher bestimmt war, machten wir das Abschlussgruppenfoto. Als wir am Abend in unseren Bungalows die Koffer packten, wurden wir zu einem abschließenden Treffen eingeladen. Frau Gandini und Herr Kömhoff-Paatz bedankten sich für eine wundervolle Woche und als Überraschung gaben sie eine Runde alkoholfreies Bier, Sprite und Cola aus.
Tag 5: Donnerstag/Freitag
So gegen 9 Uhr luden wir unsere Koffer in den Bus und machten uns auf den Weg nach Deutschland. Wie auf dem Hinweg machten wir regelmäßig Pause. Um ca. 21 Uhr hielten wir bei Mc Donalds in Irschenberg. Nachdem wir uns sattgegessen hatten, spielten viele im Kinderparadies oder chillten in der Chilllounge.
Die Ankunft in Rietberg war früher als erwartet, schon um 5.30 Uhr statt um 8.00 Uhr. Dort wurden wir von unseren Eltern abgeholt, denen wir viel über unsere Reise erzählen konnten.- Petersplatz
- Piazza di Spagna
- Trevibrunnen
- Pantheon mit seinem beeindruckenden Gewölbe
- Rom bei traumhaftem Wetter von oben
- Rom bei traumhaftem Wetter von oben
- 537 Stufen
- Am Strand
- Forum Romanum
- Anlagen der Thermen
- Petersdom
- Kapitolsplatz