Wintergedichte

Die Klasse 6a hat im Deutschunterricht bei Frau Jebe Gedichte geschrieben, hier könnt ihr eine Auswahl lesen:

Der grausame Winter

Im Winter ist es kalt,
doch Frühling wird es bald.
Kahl sind all die Bäume,
warm die ganzen Räume.

Die Straße ist glatt wie ein Spiegel,
da rollt sich auch ein der Igel.
Sogar die kleine Spitzmaus traut sich nicht aus dem Loch heraus.
Keiner findet was zum Fressen,
hat Mutter-Natur die Tiere denn vergessen?
An Laternen hängen die Eiszapfen,
im Schnee sieht man nur Fußstapfen.

Die Welt liegt mitten im Schneemantel,
sogar die kleine Tarantel.

Antonia Scholz

Winter Schatten

In einer eisigen Winternacht
es in den Gehölzen leise kracht,
die Bäume tragen schwere Last,
die weiße Pracht nur noch Schäden macht.

Die Autos stöhnen immer mehr,
sie täglich neu zu kratzen ist sehr schwer.
Der Motor springt nur noch stotternd an,
und denkt sich, wann ist Frühling, wann?

Die Vögel finden kein Futter im Feld,
alles ist weiß in dieser Winterwelt.
Im Wald, da gibt es Futterkrippen,
sie zu füllen ist ihre Bitte.

Die Welt sieht aus wie Zuckerwatte,
doch auch Arbeit kostet diese dicke Matte.
Der Schnee, der nicht nur Freude bringt,
vom Frühling nur die Sonne singt.

Timm Schulte

My dog Kira

I love my dog,
But she isn’t here,
She is there,
She is a cute dog.

She is mine,
Never yours,
Never ours,
She is mine.

She is a good friend,
Listen to me, reader,
She’s called Kira,
And she is in trend.

Kira runs very fast,
At different places,
In many races,
She was never the last.

She must be with me,
Never with an unfriendly family,
She’s forever with me,
And I am happy!

Lea-Marie Meierfrankenfeld

Schrecklicher Winter

Es ist kalt wie in einem dunklen Keller.
Die Weihnachtsplätzchen sind schon weg vom Teller.
Der Himmel glänzt grau wie das Fell von Ratten
und ganz still flüstern dunkle Schatten.

Viele Tiere hungern und sterben erbärmlich.
Dieser Winter ist gefährlich und einfach unerklärlich.
Es wird schnell dunkel, die Rollladen gehen zu.
Wann wird es wärmer?
Bitte ganz im Nu.

Ein alter Mann geht am Friedhof her,
denn in diesem Winter weiß er, lange macht er’s nicht mehr.
Er träumt vom Sommer, von Blütenduft so schön
und in diesem Moment bleibt sein Herz plötzlich stehen.

Madita Neudorf