Am Dienstag, 19.3., wurde das Gymnasium Nepomucneum von Bürgermeister Andreas Sunder zum dritten Mal in Folge als „Klimaschutzschule Gold“ ausgezeichnet. Belohnt werden damit die Bemühungen der Schulgemeinde im Hinblick auf das Einsparen von Ressourcen und die Anbahnung einer nachhaltigen Entwicklung.
Bei der Bewertung des GNR (14 Punkte) wurden vielerlei schulische Projekte berücksichtigt, etwa die Unterrichtsstunden der Schüler/innen des Differenzierungskurses Umweltpolitik und -technik in fünften Klassen zum Thema „Richtig Lüften – Heizenergie sparen“, Beteiligung von Schülerinnen und Schülern bei der Erstellung der Videoclips „Stark im Regen“, Teilnahme an einer Handy-Recyclingaktion oder die Exkursionen in den Klimapark, zur Ausstellung „Konsumkompass“ im HNF und zum Ansehen des Films „Immer noch eine unbequeme Wahrheit„.
Thomas Hönemann, Stellv. Schulleiter und Lehrer der Kurse „Umweltpolitik und -technik“, nahm gemeinsam mit Dr. Andreas Husicka den Preis für das GNR entgegen. Der damit verbundene Geldbetrag soll zweckgebunden für Unterrichtsvorhaben zum Thema Umweltschutz verwendet werden. Im vergangenen Jahr wurde damit z. B. eine Wärmebildkamera angeschafft, die zurzeit von Schülerinnen und Schülern der Umwelt-Kurse in Klasse 8 und 9 im Rahmen von Projektarbeiten zum Thema Wärmedämmung eingesetzt wird.
Auch die Rudolf-Bracht-Grundschule Mastholte, die Sieben-Meilen-Schule Bokel/Westerwiehe und die Martinschule, die mit 15 Punkten die höchste Punktzahl erreichte, erhielten die begehrte Auszeichnung in Gold.
Das Projekt „Energiesparen macht Schule“, in dessen Rahmen die Preise verliehen wurden, ist nun leider am Ende seiner dreijährigen Laufzeit angekommen. Svenja Schröder, die neue Klimaschutzbeauftragte der Stadt Rietberg, entwickelte jedoch gemeinsam im Gespräch mit den Vertretern der Schulen Perspektiven, auch in Zukunft den Schulalltag gemeinsam in Sachen Umweltschutz und Nachhaltige Entwicklung zu optimieren.
Das Bild zeigt die Vertreter/innen der teilnehmenden Schulen gemeinsam mit Bürgermeister Andreas Sunder (2. v. l.), der Klimaschutzbeauftragten Svenja Schröder (r.) und Anne-Marie Kruse vom e&u energiebüro GmbH Bielefeld (2. v. r.), welches das Projekt fachmännisch begleitet hat, bei der Preisverleihung.