Englandfahrten

Die Vorteile der Fahrt
Seit einigen Jahren machen die achten Klassen eine Klassenfahrt nach England. Warum? Man ist so gezwungen Englisch zu sprechen, wird selbstständiger und lernt, wie das Leben in England ist. Außerdem weiß man danach, wie gut man wirklich in Englisch ist. Egal wie gute Noten man schreibt, wenn man sich nicht verständigen kann ohne lange nachzudenken, kommt man nicht weit. Die Engländer sind an sich sehr höflich. Sogar ein kleines Kind entschuldigt sich schon bei jeder Kleinigkeit.
Außerdem sind vorrallem die jungen Leute lässiger und entspanter. Man redet selbst mit total fremden Leuten offener, als in Deutschland, vielleicht auch, weil man alle duzt.

Unterkunft und Familie
Man wohnt nicht in einer Jugendherberge, sondern in Gastfamilien. Manche der Häuser in denen man die Woche über wohnt, sind nicht so gut ausgestattet, wir hatten z.B. keine Dusche. Auch das Essen unterscheidet sich von unserem. Morgens gab es Bacon and Eggs auf drei dick mit Butter beschmierten Toasts, was allerdings sehr lecker ist und lange satt macht. Der Orangensaft ist viel besser als der bei uns. Die Lunchpackete waren, bis auf die Chips, wiederlich und rochen nach Essig. In unserer Gastfamilie
gab es vier oder fünf Fernseher, die auch liefen wenn keiner im Raum war. In anderen Familien saßen die kleinen Kinder schon morgens vor der X-Box,
spielten Spiele ab 16 und frühstückten dabei.

Bewertung der Fahrt
Ich würde die Fahrt empfehlen, weil man viele Erfahrungen sammelt, viel mehr über England lernt als im Unterricht und viel Spaß hat. Nur wenn man selbst in England war, kann man verstehen wofür man lernt. Allerdings sollte man lieber zu viel als zu wenig Geld mitnehmen, damit man bei Mc Donalds essen kann, falls das Lunchpaket „nicht essbar“ ist. Wer in England war, wird motiviert weiterhin Vokabeln und Grammatik zu lernen, weil es vielleicht doch irgendwann nützlich sein könnte.

Englandfahrt ’09