Christopher Reinkemeier belegt einen herausragenden 3. Platz in der 2. Runde der Biologieolympiade in NRW

Unter den 263 Teilnehmerinnen und Teilnehmern an den ersten beiden Runden der XXI. Internationalen Biologieolympiade für die Region Nordrhein-Westfalen gelingt es dem Rietberger Christopher Reinkemeier, Schüler der 12. Jahrgangsstufe am Gymnasium Nepomucenum, auf das begehrte Treppchen der Besten zu kommen.

In der ersten Ausscheidungsphase testeten die Schülerinnen und Schüler ihre eigenen Geschmacksempfindungen und probierten Senf, Chili und Pfefferminz. Zusätzlich untersuchten sie Rübenformen und recherchierten in Datenbanken nach transgenen Pflanzen.. In der zweiten Runde musste in einer zweistündigen Klausur unter Beweis gestellt werden, dass in allen Teildisziplinen der Biologie überdurchschnittliche Leistungen erbracht werden können.

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Nur die besten 12 des Landes NRW wurden zu einem dreitägigen Landesseminar im Max-Planck-Institut für molekulare Physiologie in Dortmund eingeladen. Hier konnte Christopher Reinkemeier erstmals mit hochempfindlichem technischem Gerät praktisch arbeiten. Beispielsweise konnte er eine Restriktionsanalyse von DNA durchführen, am Elektronenmikroskop arbeiten und dynamische Prozesse mit Hilfe des Fluoreszenzmikroskops beobachten.

In einer Feierstunde wurde Christopher Reinkemeier, zusammen mit 39 weiteren Preisträgern des Landes NRW, für seine herausragenden Leistungen am 26. Januar durch den Ministerialdirigenten des Ministeriums für Schule und Weiterbildung, Reinhard Aldejohann, geehrt. Ende Februar verbringt der Jungforscher eine Woche in Kiel und Hamburg, wo er sich in der Bundesentscheidung der Biologieolympiade mit den 45 besten Absolventen Deutschlands misst. Über die anstehende 3. und 4. Runde besteht die Möglichkeit, an der Internationalen Runde der XXI. Biologieolympiade in Changwon (Süd-Korea) teilzunehmen. Wir drücken die Daumen!